Wie legt man das Fundament? Nützliche Informationen beim Bau

Nachdem man schon entschieden hat, wo sich das Grundstück befinden, wie groß es sein soll, nachdem man das Grundstück gekauft, seine Finanzmittel, die dafür bestimmt sein können, geschätzt und die Entscheidung getroffen hat, ob es ein freistehendes Einfamilien-, Doppel- oder vielleicht Reihenhaus in einer Flucht mit anderen sein wird, folgt darauf der Bau. Noch die Baugenehmigung und man kann mit dem Unterfangen beginnen.

Das Fundament kommt als Erstes. Wie und woraus führt man die Randschalung aus?

Der Hausbau macht eine wichtige Entscheidung und ein großes Unternehmen aus. Es kostet viel Geld und beansprucht sehr viel Zeit, weil in der Regel Jahre vergehen können, bevor man damit fertig ist. Viele träumen von einem schönen Einfamilienhaus mit Dachschräge, jedoch macht seine Größe und Lokalisierung entscheidende Faktoren aus. In den Städten gibt’s Mangel an freiem Platz, deshalb ist es eine sinnvolle und vernünftige Lösung ein Grundstück außerhalb der Stadt oder sogar auf dem Lande auszuwählen. Eine andere Frage macht die Größe des Hauses aus, weil, selbstverständlich, je größer, desto teuer.

Wer seine eigenen vier Wände zu errichten vorhat, macht es selbst oder beschäftigt die Fachleute. Am Anfang wird das Fundament gelegt. Bevor es aber ausgegossen werden kann, muss die Fläche ausgemessen und abgesteckt werden. Es sollte ein Vermessungsingenieur zu diesem Zwecke kommen. Die erste Etappe danach beruht darauf, den Erdaushub auszuführen und Verschalungen vorzubereiten. Dann legt man drinnen die Bewehrung und gießt mit Betonmischung aus.

Falls die Erde rutscht, muss man eine Randschalung aus Holz oder Bodenplattenrandschalung verwenden. Die Bodenplattenrandschalung besteht aus extrudiertem Polystyrol. Außerdem ist es nicht zu vergessen, dass man den Humus von der Baustelle entfernt.

Was muss man beim Ausgießen der Betonmischung beachten und wie verläuft die Nachbehandlung von Beton?

Die Bewahrung wird in den Streifenfundamenten gelegt. Während Betonierens muss die Betonmischung entlüftet werden. Dazu verwendet man den Tiefenvibrator. Er wird in den Beton vertieft. Man darf nicht den Betonstahl berühren, weil es zur falschen Umhüllung mit der Betonmischung führen kann.

Die Nachbehandlung von Beton beruht darauf, dass man ihn sieben Tage lang reichlich mit Wasser besprüht. Erhöhte Feuchtigkeit schützt das Fundament vor intensiver Austrocknung und Entstehung der Schrumpfrisse. Das Schwinden von Beton während dieser hart wird könnte zur Entstehung von den obenerwähnten Schrumpfrissen führen.

Wie wird Beton vor Feuchtigkeit geschützt?

Weil sich das Fundament im Boden befindet, ist es den ungünstigen Einflüssen ausgesetzt. Falls das Gebäude auf Streifenfundamenten gegründet ist, wird es vor Feuchtigkeit durch waagrechte Hydroisolierung geschützt. Im Fall der Bodenplattenschalung führt man, dort wo die Wand gemauert werden wird, Hydroisolierung aus Emulsion und Folie oder thermoscheißbarer Pappe aus.

Nachdem Beton genügend hart worden ist, kann man mit der Errichtung der Fundamentwände beginnen, obwohl Fundamente als Stahlbetonelemente eine volle Tragfähigkeit und Festigkeit nach 28 Tagen erreichen.

Wie führt man den Rohbau aus?

Nachdem man schon mit dem Fundament fertig gewesen ist, mauert man die Wände. Dann baut man die Decken ein, erstellt die Fassade, baut die Treppen ein und errichtet den Schornstein.

Nachdem das Erdgeschoss gemauert worden ist, kommt die Decke und Deckenelemente mit integrierten Dosen für die Beleuchtung. Als Nächstes wird die Erdgeschossdecke betoniert, Obergeschoss errichtet und Ringanker platziert. Ringanker sind geschlossene Bauteile, die horizontal in der Wandebene liegen und die umringten Bauteile zusammenhalten. Dann nagelt man Holzbretter auf Dachsparren, also montiert die Sichtschalung. Es werden Fensteröffnungen gelassen. Aufsparrendämmung, Dachlatten, Regenrohre, Dachziegel machen die Fertigstellung des Daches aus.

Es muss der Anschluss an die Kanalisation ausgeführt werden. Mit einem Zuleitungsrohr kommt frisches Wasser, um im Haus verteilt zu werden. Als Wasserquelle kann entweder eine Wasserentnahmestelle aus der Erde oder eine, die sich auf der Oberfläche befindet, dienen. Das Wasser wird in Wasseraufbereitungsanlagen aufbereitet. Es wird belüftet, gefiltert und desinfiziert. Das gereinigte Wasser wird zum Wasserleitungsnetz gepumpt und im Haus durch die Innenwasserleitungsanlage verteilt.

Das Wasser wird entweder durch Durchlauferhitzer, Wasserboiler oder Brennwertkessel erwärmt. Ins Innere des Brennwertkessels wird das kalte Wasser eingegossen und der elektrische Tauschsieder automatisch in Gang gesetzt.

Dann kommt die Wärmedämmung, der Stromanschluss, die Fenster werden eingebaut, Unterputzdosen in den Wänden für die Elektrik gelassen. Ebenfalls montiert man die Unterputzarmatur.

Wie schaut die Hausdämmung aus?

Man sollte sich darum kümmern, um vor allem Geld zu sparen, weil man in gut wärmegedämmten Gebäuden weniger für die Heizung zahlt. Es ist kein Muss, alle Wände auf einmal zu dämmen, weil das ebenfalls während der Renovierung ausgeführt werden kann. Die Wärmedämmung bedeutet im Allgemeinen Reduktion der Wärmeenergieverluste also Schutz vor Abkühlung oder Erwärmung eines Raums.

Ein Wärmedämmverbundsystem dient dazu die Gebäudeaußenwände zu dämmen. Der verwendete Dämmstoff kann entweder geklebt oder gedübelt sein. Es besteht die Möglichkeit, ein Schienensystem zu verwenden. Dann kommt ein Putzträgerschicht und Oberflächenschicht. Am besten ist es ein Haus zu dämmen bevor man die Fenster

hineinsetzt.

Es wird Dach, oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Außenwände und Fassade gedämmt. In der Regel verwendet man die Dämmplatten. Beim Dach ist entweder Aufsparren-, Zwischensparren- oder Untersparrendämmung auszuführen. Alternativ kann man den Dachboden dämmen. Die Dämmstoffe verfügen über verschiedene Dammfähigkeit, Brandschutzklasse und sie sind mehr oder weniger ökologisch.

Was folgt auf diese ausgeführten Etappen des Hausbaus?

Was folgt auf diese ausgeführten Etappen des Hausbaus?

Die Innenwände werden mit Putz eingesprüht und Trockenbau ausgeführt. Falls man sich für die Fußbodenheizung entscheidet, verlegt die Heizungsrohre, die dann im Estrich verschwinden. Nach ein paar Tagen wird der Estrich abgeschleift. Die Bautrocknung dauert ein paar Wochen. Dann kann man endlich die Heizkörper anschließen. Zur Auswahl gibt es Gas-, Holz-, Solar-, Elektroheizung oder Wärmepumpen. Es ist auch möglich mit einer Klimaanlage zu heizen.

Im Vergleich zur Gasheizung, die zwar eine ununterbrochene Wärme gewährleistet aber die Erdkosten schwanken doch, ist Holz CO2-freundlich und abhängig davon, auf welchen Holzheizungstyp man sich entscheidet, ist diese mehr oder weniger bequem in der Nutzung und kann hohe Wirkungsgrade erzielen, besonders im Fall Pelletkessels, Hackschnitzelheizung und Holzvergaser. Die Kamine bieten ein angenehmes Flammenbild an und gewährleisten ein einzigartiges Ambiente.

Strom ist teuer, dagegen macht die Solarenergie eine gute Lösung aus, die man mit anderen Heizungsarten kombinieren kann. Dabei wird die Wärme aus den Sonnenstrahlen absorbiert. Es gibt keine zusätzlichen Kosten für die Energie, obwohl die Anschaffung teuer ist.

Wenn man schon den Heizungstyp ausgewählt hat, kommt der Bodenbelag

Auf dem Boden kann man entweder Fliesen, Holzdielen, Laminat, Linoleum, Parkett, Naturstein oder Teppich verlegen. Es hängt vom Geschmack und vom Raum ab. Es bleibt jetzt nur das Anstreichen.

Ebenfalls bei der Wahl der Fensterscheiben, die schon früher in die Fensteröffnungen hineingesetzt werden, muss man ein paar Sachen beachten. Diese können selbstreinigend, schalldämmend, einbruchhemmend sein. Drüber hinaus gibt es auf dem Markt zur Auswahl Zwei- oder Dreifachverglasung.

Der Hausbau ist keine einfache Sache und bei manchen Arbeiten wird man die professionelle Hilfe benötigen. Ein genauer Plan dafür, was man auszuführen hat, ist notwendig, außerdem die Zeit, die man dem Bau opfern muss und ein bisschen Geschicklichkeit.

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